Die Bibliothek zur glücklichen Zukunft
- The Library for a Happy Future -



Was ist ein
gutes Leben?
Die Library for a Happy Future ist ein Ort, an dem Kunst, Wissenschaft, Kultur und Gemeinschaft zusammenkommen, um zu erforschen, wie wir gut leben können: für uns selbst, füreinander und für den Planeten.
Aktuell in Basel · 9. Feb – 25. Juni 2026
Zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen, traditionellem Wissen und gelebter Alltagsrealität entsteht häufig eine Spannung — sie folgen unterschiedlichen Logiken und Bedingungen.
Die Library schafft einen Raum, in dem diese Perspektiven in Dialog treten und sich gegenseitig erweitern. Ausgehend von Biokulturellem Frieden, One Health und One Wellbeing wird so sichtbar, wie Menschen, Tiere, Pflanzen und Ökosysteme miteinander verbunden sind.
Unser Verständnis von Zukunft baut auf der Verbindung von Vergangenheit und traditionellem Wissen mit neuen Perspektiven und dem Handeln im Hier und Jetzt.
















Eine Bibliothek neu gedacht
Wir verstehen Bibliotheken als lebendige Orte des Entdeckens, Forschens und gemeinsamen Denkens. Im Zeitalter der Digitalisierung können sie als kulturelle und gesellschaftliche Räume neu gestaltet werden, in denen Wissen, kreative Praxis und Austausch zusammenkommen.
Unsere Arbeit verfolgt zwei Ziele: Zum einen geht es darum, die Verbindung von Mensch, Natur und Gesellschaft durch kreative Praxis besser zu verstehen. Zum anderen schaffen wir einen lebendigen Austausch mit Wissen – mit persönlichem Erfahrungswissen ebenso wie mit Wissen aus anderen Generationen und der Wissenschaft.
Zwischen wissenschaftlichen Lösungen und gelebter Alltagsrealität entsteht häufig eine Spannung, da beide unterschiedlichen Logiken und Bedingungen folgen. Die Library for a Happy Future schafft einen Raum, in dem diese Perspektiven in Dialog treten und sich gegenseitig erweitern.
Unsere Arbeitsweise ist künstlerisch, forschend und wissenschaftlich fundiert. Sie verbindet Dialog, kreative Praxis sowie analytische und experimentelle Methoden. So entstehen keine abgeschlossenen Ergebnisse, sondern offene, sich entwickelnde Wissensformen.









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Die Library for a Happy Future ist keine klassische Bibliothek, sondern eine kollaborative Praxis mit Bibliotheken, Schulen, Universitäten, Unternehmen, Museen, Städten und weiteren Partnern. Beteiligt sind Stadtbewohner:innen, Gruppen, Schulklassen sowie Expert:innen aus verschiedenen Bereichen.
Es geht nicht um feste Vorstellungen von Kunst oder Schönheit, sondern um kreative Methoden des Forschens – etwa durch Bild, Klang, Text, Video oder Skulptur. Sie verbinden Denken und Fühlen und eröffnen neue Zugänge zum Verstehen.
In Anlehnung an Sentipensar* (Fühlen und Denken) geht es darum, aus der reinen Ich-Perspektive herauszutreten und eine stärkere Verbindung zu anderen Menschen und zur Natur herzustellen – zu Landschaften, Wasser und Tieren. Oft beginnt dieser Prozess beim Fühlen und geht ins Denken über oder begleitet es.
*Der Begriff Sentipensar stammt von indigenen Gemeinschaften in Kolumbien und wurde vom Soziologen Orlando Fals Borda beschrieben.
„Wir können nicht erforschen, was gut und nützlich ist, ohne die Schönheit mit einzubeziehen.“


Dialog zwischen Generationen
In der Library begegnen sich junge und ältere Menschen, um Ideen zu teilen und voneinander zu lernen.
Jugendliche bringen Mut, Offenheit und die Freiheit mit, bestehende Strukturen zu hinterfragen. Ältere Generationen bringen Wissen, Erfahrung und Perspektive ein.
Erst im Zusammenspiel entsteht die Kraft, echten Wandel zu gestalten. Doch was geschieht, wenn alle Stimmen wirklich gehört werden?
Ein Teil unseres Prozesses besteht darin, Entscheidungsträger:innen einzubeziehen, damit unser Wissen weitergetragen werden und inspirieren kann.



Biokultureller Frieden und One Health bilden die konzeptuelle Grundlage der Library for a Happy Future.
Beide Ansätze verstehen Gesundheit und Wohlbefinden als etwas, das Mensch, Natur und Gesellschaft gemeinsam betrifft.
Biokultureller Frieden beschreibt Kultur als Praxis der Fürsorge. Im Zentrum steht die Qualität von Beziehungen – zu uns selbst, zu anderen und zur natürlichen Umwelt. Es geht um eine kontinuierliche Haltung von Aufmerksamkeit, Verantwortung und Verbundenheit.
One Health zeigt, dass Gesundheit nicht isoliert betrachtet werden kann. Menschen, Tiere, Pflanzen und Ökosysteme sind miteinander verbunden und beeinflussen sich gegenseitig.
Beide Perspektiven machen deutlich: Gesundheit ist ein vernetztes System: relevant für gesellschaftliche, ökologische und kulturelle Zusammenhänge sowie für nachhaltige Entwicklung und kreative Praxis.


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